Surfen auf Hawai
16. Mai 2012 – 01:45Surfen auf Hawai – ein Erlebnis der besonderen Art
Zuerst einmal musste ich mich belehren lassen, dass die korrekte Schreibweise eigentlich „Hawaii“ ist. Die in Mittelamerika liegende Inselkette gehört zu den fünfzig Bundesstaaten der USA. Zu den knapp 9,2 Millionen Quadratkilometern der amerikanischen Staatsfläche trägt Hawaii etwa 16.600 Quadratkilometer bei. Von den insgesamt 137 Inseln sind nur wenige dauerhaft bewohnt. Ganz im Westen bietet sich zum Surfen auf Hawai die Insel Ni’ihau an. Die Einheimischen haben mir erzählt, dass sie auch als die „verbotene Insel“ bezeichnet wird. Das liegt schlicht daran, dass sie in privatem Besitz befindet und für den Tourismus kaum zugänglich ist. In östlicher Richtung schließt sich die Insel Kaua’i an. Sie zählt mit einer Fläche von 1.431 zu den größten Inseln und wird auch „Garten Insel“ genannt. Das Tourismuszentrum habe ich im Süden der Insel ausgemacht. Dort ist der Kilauea, also der Vulkan, der magische Punkt. Deshalb habe ich das als Ziel zum Surfen auf Hawai wieder verworfen. Auf der zweitgrößten Insel Maui bin ich dann fündig geworden. Die Insel ist touristisch sehr gut erschlossen. Hier habe ich überall Surfschulen und Ausleihstationen gefunden. Das erschien mir auch logisch, denn der Tourismus stellt hier neben dem Anbau von Zuckerrohr und Ananas die wichtigste Einnahmequelle dar. Allerdings sollte man sich vom „Maui Snow“ nicht abschrecken lassen. Der Ascheregen entsteht dann, wenn die Farmer zur Steigerung der Erträge ihre Felder mit Zuckerrohr kurz vor der Ernte gezielt in Brand stecken. Was mich am Surfen auf Hawai so reizt, ist auch das Klima. Die Fluten des Pazifiks sind hier ganzjährig mindestens 22 Grad Celsius warm. Und selbst im Winter liegen die Lufttemperaturen an den meisten Tagen über der Zwanzig-Grad-Marke. Und vor dem „Pineapple Express“, wie die Einheimischen die Stürme bezeichnen, braucht man keine Angst haben. Ich habe bei meinem Urlaub festgestellt, dass es da ein ziemlich gutes Warnsystem gibt, das auch bei der Gefahr von Tsunamis anschlägt.


